Digitale Bildung neu gedacht: Die Grund- und Mittelschule Bad Rodach - Converge Technology Solutions
Ab sofort treten die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB) und die REDNET GmbH unter dem Namen Converge Technology Solutions Germany GmbH auf. Bleiben Sie auf dem Laufenden und melden Sie sich gleich für unseren Newsletter an.

Digitale Bildung neu gedacht:

Die Grund- und Mittelschule Bad Rodach als Vorreiter für KI im Unterricht

©GMS_Bad_Rodach

Die Grund- und Mittelschule Bad Rodach hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Vorreiter in Sachen Digitalisierung in der Region entwickelt. Mit rund 330 Schüler*innen setzt die Schule konsequent auf die Integration von Apple Technologie, um das Lernen und Lehren individueller und effizienter zu gestalten. Marco Bütterich, Mathe- und Deutschlehrkraft sowie Förderlehrer und Projektleiter für den Schulversuch KI@School der Stiftung Bildungspakt Bayern treibt diese Entwicklung maßgeblich voran.

Partnerschaft für digitale Innovation
Bereits im Jahr 2020 begann die Zusammenarbeit mit Converge Germany mit der Anschaffung der ersten iPad Geräte. Heute ist die Ausstattung mit digitalen Endgeräten ein zentraler Bestandteil des Unterrichts. Neben den Geräten für Schüler*innen gehören auch Apple TV und Lehrkräftegeräte zum digitalen Ökosystem. Die Partnerschaft mit Converge Germany wurde im Laufe der letzten Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell arbeitet die Grund- und Mittelschule Bad Rodach auch im Rahmen des Schulversuchs Digitale Schule der Zukunft (DSdZ) eng mit Converge Germany zusammen. Converge Germany unterstützt bei der Ausstattung und Verwaltung der Geräte und steht bei technischen sowie organisatorischen Fragen beratend zur Seite.

Qualität und Sicherheit im Fokus

Die Entscheidung für Apple Technologie fiel bewusst: Lernen und Lehren in einer sicheren digitalen Umgebung, geprüfte Apps im geschlossenen App-Store und eine einfache Administration der Geräte überzeugten die Schule. „Apple bietet uns nicht nur eine hohe Qualität, sondern auch optimale Datenschutzstandards. Das war für uns ein entscheidender Faktor, um uns für die Nutzung von Apple Geräten an unserer Schule zu entscheiden“, erklärt Marco Bütterich.

Digitale Teilhabe für alle
Seit dem vergangenen Schuljahr verfügen die Jahrgangsstufen 8 und 9 über eine vollständige 1:1-Ausstattung. Im letzten Schuljahr wurden iPad Geräte für die heutigen 8. Klassen angeschafft. Insgesamt sind es vier Klassen, die eine 1:1-Ausstattung haben. Außerdem gibt es zahlreiche schulische iPad Geräte in 5 Koffern für Lehrkräfte und Schüler*innen; einige davon sind Lehrkräfteleihgeräte. Wer sich kein eigenes Gerät leisten kann, erhält ein Schul iPad, das ausschließlich in der Schule genutzt wird. Die einfache Verwaltung der Tablets sowie die Nachhaltigkeit und die Barrierefreiheit, die sie in der Nutzung bieten, sind entscheidende Faktoren, die für den Einsatz im Schulkontext sprechen.

Moderner Unterricht: flexibel, motivierend und lernwirksam
iPad Geräte kommen in nahezu allen Fächern zum Einsatz. Sie sind eine optimale Ergänzung zu Stift und Heft und nicht ein Ersatz für analoge Lernmittel. Ob in Deutsch beim Erstellen digitaler Texte, in Geschichte, Geografie und Politik bei Recherchen und Präsentationen, in Mathematik mit Bettermarks oder in Natur und Technik bei Experimenten – die Tablets eröffnen neue Wege des Lernens und fördern Selbstständigkeit, Teamarbeit und flexibles Lernen. „Heute ist unser Unterricht offener, individueller und handlungsorientierter. Mit Hilfe des iPad Gerätes wird selbstständig recherchiert, werden Ergebnisse kreativ aufbereitet und diese können dann einfach digital geteilt werden. Auch bei der individuellen Lernförderung hilft die regelmäßige Nutzung von Tablets. Pädagogisch und organisatorisch gibt es einen klaren Mehrwert von digitalen Endgeräten an Schulen und sie fördern die Motivation der Lernenden“, so Bütterich. Neben dem Office-365-System kommen unter anderem Apps wie Apple Classroom, Bettermarks, Book Creator, Swift Playgrounds oder iMovie in der Grund- und Mittelschule Bad Rodach regelmäßig zum Einsatz. Die Kombination aus analogen und digitalen Lernformen sorgt für Abwechslung, Freude und nachhaltige Lernerfolge.

KI als Motor für individualisiertes Lernen
Künstliche Intelligenz wird an der Schule gezielt genutzt, um Lernen individueller und effizienter zu gestalten. Mithilfe der Apple Technologie unterstützen KI-gestützte Anwendungen die Analyse von Lernfortschritten und stellen Aufgaben adaptiv bereit. Im Informatikunterricht erfahren die Schüler*innen zudem, wie KI funktioniert und sinnvoll eingesetzt werden kann. Für die individuelle Förderung im Deutschunterricht kommt das KI-Feedback-Tool FelloFish zum Einsatz. Es bietet konstruktive Rückmeldungen, damit Texte überarbeitet und Schreibkompetenzen gestärkt werden. Darüber hinaus nutzen die Schüler*innen eigenständig die KI-gestützte App Google NotebookLM, um Inhalte zu strukturieren und aufzubereiten. Auch Gemini und CoPilot gehören zu den von Schüler*innen regelmäßig verwendeten Apps.

KI hilft Lernenden, Aufgaben in ihrem eigenen Tempo und entsprechend ihrer Fähigkeiten zu bearbeiten. Dabei ist es entscheidend, dass sie die Kernkompetenz entwickeln, Ergebnisse kritisch zu prüfen und zielführende Prompts zu formulieren bzw. Prompts anzupassen. „Wir wollen KI nicht als reinen Ergebnisgenerator nutzen, sondern als Partner im Lernprozess. Dabei geht es uns auch darum, dass Lernende die KI kritisch hinterfragen. Schüler*innen sollen KI als Unterstützung verstehen, nicht als Ersatz für eigenes Denken. Für die Zukunft erwarte ich eine noch stärkere Individualisierung von Lernwegen durch intelligente Systeme“, betont Bütterich. Auch jüngere Schüler*innen profitieren von KI-Tools: Der STABILO EduPen Neo unterstützt beim Schreibenlernen und führt eine Graphomotorik-Analyse durch, um eine individuelle Förderung für eine lesbare Handschrift zu ermöglichen. Mit dem digitalen Lesetraining FrontRead ist differenzierter Unterricht möglich und Schüler*innen können ihre Lesefertigkeiten individuell verbessern. Ob im Deutsch- oder Matheunterricht, beim Sprachenlernen oder für Recherchetätigkeiten – KI ist mittlerweile ein wichtiger Begleiter an der Schule, um Schüler*innen einen zeitgemäßen Schulalltag zu realisieren.

Digitale Kompetenzen als Schlüssel für die Zukunft
Die Förderung digitaler Fähigkeiten ist fester Bestandteil des Unterrichts an der Grund- und Mittelschule Bad Rodach. Die Schüler*innen lernen, digitale Medien verantwortungsvoll, kritisch und kreativ zu nutzen – Kompetenzen, die für ihre berufliche und private Zukunft unverzichtbar sind. Damit digitale Prozesse langfristig an Schulen verankert werden können, braucht es Zeit, engagierte Akteur*innen und einen erfahrenen IT-Partner, der die digitale Transformation begleitet. Converge Germany unterstützt die Schule im Projekt „Digitale Schule der Zukunft“ (DSdZ) und steht auch künftig bei der Ausstattung, Verwaltung der Apple Geräte sowie mit umfassenden Beratungsleistungen zur Seite. So entsteht ein Unterricht, der den Anforderungen einer modernen Lernwelt gerecht wird.

Die regelmäßige Nutzung von KI-gestützten Tools und die Vermittlung eines reflektierten Umgangs damit – kombiniert mit dem pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Werkzeuge wie dem iPad – tragen dazu bei, dass Schüler*innen in einer sich stetig wandelnden Bildungs- und Berufswelt bestehen und Herausforderungen jetzt und in Zukunft besser meistern können.