Digitale Bildung praxisnah erleben: Erfolgreiches Lernatelier bei der aim Heilbronn
Am 15. Juni fand auf dem Bildungscampus Heilbronn ein inspirierendes Lernatelier für Lehrkräfte, Schulleitungen und IT-Beauftragte statt, organisiert von der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken (aim) in Zusammenarbeit mit Converge Germany. Das Lernatelier ist ein schulübergreifendes Fortbildungsformat, das auf individuelle Schwerpunktsetzung, aktives Erproben und kollegialen Austausch ausgerichtet ist. Nach einem gemeinsamen Einstieg nutzen die Teilnehmenden ein offenes Angebot parallel verfügbarer Formate aus kompakten Blitzlichtworkshops, eigenständiger oder gemeinsamer Erprobung, Austausch sowie offener Beratung durch Referent*innen.
Die Referent*innen der Digitalakademie, dem Fortbildungsanbieter von Converge Germany, haben einen abwechslungsreichen und praxisorientierten Tag speziell für Lehrkräfte, Schulleiter*innen und IT-Beauftragte gestaltet, der ganz im Zeichen der digitalen Bildung stand. Rund 50 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil und erlebten ein vielfältiges Programm in der Aula auf dem Heilbronner Bildungscampus. In fünf Lernzonen und zwei Vertiefungszonen konnten die Teilnehmenden das Erlernte im Selbststudium noch weiter festigen.
Nach der Begrüßung auf der Bühne durch Dr. Kai Erik Trost (aim Bereichsleitung Kompetenzcenter KI und Bildung), Florian Otte (Converge Germany) und Dennis Cartschau (Converge Germany, Digitalakademie) startete das Lernatelier um 8.30 Uhr. Bereits hier wurde die sehr positive, offene und inspirierende Atmosphäre deutlich, die den gesamten Tag prägte. Die Teilnehmenden brachten großes Interesse und Engagement mit, was sich in lebendigen Diskussionen und aktivem Austausch widerspiegelte.
Praxisnahe Workshops und große Themenvielfalt
In kompakten, etwa 25-minütigen Workshop-Sessions konnten die Akteure aus dem Bildungsbereich unterschiedliche digitale Anwendungen und Methoden für den Schulalltag kennenlernen und direkt erproben. Thematische Highlights waren unter anderem effektives Arbeiten mit iPadOS, die Erstellung multimedialer Arbeitsblätter mit Pages, digitale Infotheken mit Keynote oder Lernprozesse strukturieren mit Goodnotes Education. Auch Themen wie Klassenraummanagement mit Jamf & Classroom, Barrierefreiheit mit iPad Geräten oder die Förderung von Sprachkompetenzen mit GarageBand stießen auf großes Interesse. Ergänzt wurde das Workshopangebot durch eine Q&A Arena. Hier bestand die Möglichkeit, mit Expert*innen ins Gespräch zu kommen, individuelle Themen zu erörtern und Fragen zu stellen.
Networking und selbstgesteuertes Lernen
Das Event ließ viel Raum für die Vernetzung untereinander und für das selbstständige Erarbeiten von Themen. Die Teilnehmenden konnten sich frei zwischen den Lernzonen bewegen, Inhalte vertiefen und untereinander austauschen. Die durchweg gute Stimmung sowie das große Interesse an den praxisnahen Fortbildungen zeigten, wie relevant und gefragt solche Formate sind.
Ziel des Lernateliers auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung war es, konkrete digitale Tools für den Unterricht vorzustellen, eine Möglichkeit der schulübergreifenden Vernetzung zu schaffen, Multiplikator*innen zu identifizieren und das Gelernte langfristig zu sichern. Die Veranstaltung bot nicht nur wertvolle Impulse für den Unterricht, sondern stärkte auch den Austausch innerhalb der Bildungscommunity. Für die Teilnehmenden war dies eine gute Gelegenheit, ihre digitalen Kompetenzen zu erweitern. Sie haben gelernt, wie der Schulalltag mit digitalen Tools einfacher wird und wie sie ihren Schüler*innen einen modernen und inspirierenden Unterricht bieten.
Eine regelmäßige, praxisnahe Qualifizierung von Lehrkräften, Schulleitungen und IT-Beauftragten z. B. in Fortbildungsformaten wie diesem, bildet die Grundlage, dass die digitale Transformation im Bildungsbereich den entscheidenden Schritt vorankommt und Schüler*innen auf ihre Zukunft vorbereitet werden.

